Energiepolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion in Windhagen

 

Werbung für Energiegenossenschaften

Energiepolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion in Windhagen

 

Windhagen. Das Thema Energiegewinnung und –versorgung ist ein zentrales Anliegen des SPD-Ortsvereins Windhagen. Aus diesem Grund besuchte der SPD-Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Wirtschafts- und Energieausschusses im Landtag Rheinland-Pfalz Jens Guth zur einer Informationsveranstaltung den Ortsverein.

Geht es doch darum, jetzt die Energiewende einzuleiten und zügig die Weichen für eine ökologisch vernünftige und wirtschaftlich sinnvolle Energieversorgung der Bürgerinnen und Bürger zu stellen. Absicht der Landesregierung ist, den Energiebedarf bilanziell zu 100 % aus Wind und Sonne zu decken, so Guth. Dazu gehört auch, das Gesetz über erneuerbare Energie weiter zu entwickeln, die Speichertechnologien zu fördern und die Kraft-Wärmekoppelung zu intensivieren. Die Landesregierung plant, 2% der Landesfläche für die Gewinnung von Windenergie freizugeben und dabei auch das Aufstellen von Windkrafträdern in Wäldern zu zu lassen. Er machte auch deutlich, dass die von der Bundesregierung geplanten Kürzungen für Photovoltaikanlagen nicht bei Umsetzung der Energiewende förderlich sind.

 

„Das Geld des Dorfes dem Dorfe“, diesen Leitspruch von Friedrich Wilhelm R

aiffeisen machte sich Jens Guth zu eigen und warb für kommunale Energiegenossenschaften. Ein Projekt, das in der Bundesrepublik Deutschland immer mehr Interesse findet. Geht es doch darum, unabhängig von gewinnorientierten Energieversorgern zu werden. Die Kommune und die Bürgerinnen und Bürger gründen eine Genossenschaft, bringen entsprechende Anteile ein und partizipieren am produzierten Strom und am Geschäftsergebnis. Dies lässt sich beispielsweise durch die Vermarktung von Dächern auf Eigenheimen zur Nutzung von Sonnenenergie, eines eigenen Windparks oder auch durch den Bau von Blockheizkraftwerken erreichen. Eine Idee, die sich gerade in der Gemeinde Windhagen bei entsprechender Akzeptanz der Einwohnerinnen und Einwohner realisieren lässt.

 

Seite 1 von 16